Geschenkideen

Hey Leute, heute war ich mal wieder in der Kinderklinik. Dort habe Ich unter anderem in der Küche ausgeholfen und das Erste mal bemerkt, wie viel Arbeit es eigentlich ist rund 30 Leute täglich mit Essen zu versorgen.

Und zwar habe ich mir überlegt auch mal die Kinder beim Schulunterricht zu besuchen, da ich von der Unterrichtseinheit noch nicht viel mitbekommen habe. Natürlich kriegen die Kinder in der Psychiatrie auch Bildung vermittelt, nur eben anders. Und um das etwas näher Kenne zu lernen, habe Ich mich morgens um 7 Uhr auf den Weg gemacht. Als ich angekommen bin, waren die Kinder noch am Frühstücken und ich hab meinen Kaffee getrunken. Unterrichtsbeginn ist um 8 Uhr. Vormittags bin ich bis halb 11 in der einzigen Klasse des Klinikums gesessen und habe den Unterricht und die Kinder still aber aufmerksam beobachtet. Interessant war, dass es wirklich Interesse an den Themen gab und ein Teil der Klasse auch sehr aktiv mitgearbeitet hat. Natürlich kann man das nicht auf die ganze Klasse beziehen, aber das ist normal bei einer Klasse aus 18 Schülern. Über den Inhalt des Unterrichts möcht ich gar nicht so genau eingehen. Wenn Ihr aber Interesse daran habt, würde ich euch wieder einmal sehr gerne den Blog Vitos.blog empfehlen. Er berichtet auch über seine Besuche in einer Kinderpsychiatrie und einigen Projekten, die Sie dort miterlebt haben.

Kinder mit Gemüse in der Hand
Kinder am Kochen

Um halb 11 bin ich dann in die Küche gegangen um den 3 Köchinnen unter die Arme zu greifen, die hier jeden Tag 28 hungrige Mäuler stopfen. Bevor ich aber den Unterricht verlassen habe, habe Ich die Kinder gefragt, ob Sie besondere Essenswünsche haben und erklärt dass ich heute das essen für Sie aussuche und zubereite. Also habe ich einen Zettel mit den Vorschlägen der Kinder beschrieben und habe in der Küche nachgefragt welche Gerichte wir kochen können. Die Mehrheit war für Pizza, aber da wir auf die Schnelle nicht alle Zutaten auftreiben könnten, haben wir uns überlegt Spaghetti Bolognese zu Kochen. Hier haben wir uns an einem Rezept orientiert, dass Ich vor kurzer Zeit bei Kabel1 gesehen hab. Falls ich das Rezept finde verlinke ich es euch mal hier. Um die Zubereitung der Soße haben sich Anita und Sandra gekümmert. Ich durfte mit Louisa, der Chefköchin des Teams die Nudeln machen. Ja genau, machen. Die Nudel, wie auch alles andere, wird in der Küche selbst und von Hand zubereitet! Das hat mich so erstaunt, dass Ich kurz nachdem Ich zuhause war, nach einem kleinen Geschenk für meine Frau und mich geschaut habe. Ich bin abends leider selten vor 21 Uhr zu Hause und koche deshalb selber sehr selten. Wenn ich dafür mal mit meiner Frau koche, dann richtig. Also hab Ich nach nützlichen und originellen Küchenmaschinen geschaut und bin dabei auf einen Thermomix, ein Smoothie Maker, einen Dünster und viele andere solcher eher unpersönlichen Sachen gestoßen. Wenn ein Thermomix sinnvoll sein sollte, müsste ich die Hälfte meiner Küchengeräte entsorgen. Einen Smoothie Maker? Ganz ehrlich, der würde vielleicht 2 Wochen einen Platz in unserer Küche haben und spätestens dann in den Keller zu den alten Töpfen wandern. Da mich die Idee von eigenen Nudeln eigentlich echt überzeugt hat und ich finde, dass es auch etwas originelles ist, dass nicht nur eine Hightech Version eines herkömmlichens Küchengeräts ist, habe ich mich im Internet nach einer Infoseite umgeschaut und bin auf eine Seite mit einer Pastamaschine gestoßen. Noch am selben Tag hab ich mir eine bestellt und am nächsten Tag kam das Paket verpackt als Geschenk bei uns an. Meine Frau hat sich riesig gefreut und wir haben uns gleich vorgenommen am Wochenende die Pastamaschine einzuweihen. Also wenn Ihr auch auf der Suche nach einem Geschenk für eine Person seid die euch wichtig ist, denkt immer daran dass es etwas sein sollte, mit dem Ihr auch zusammen Spaß haben könnt.

Mit dieser kleinen Moral verabschiede ich mich. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

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