Ein weiterer Tag bei der Psychiatrie

Hey Leute, heute geht es mal wieder um einen Besuch bei meinem Freund, dem Direktor. Um das ganze etwas einfacher zu gestalten nennen wir ihn doch einfach Ralf. War gemütlich am Kochen mit meiner Frau. In einem Kochblog aus dem wir schon ein paar geniale Rezepte gefunden haben, hatten wir Paste mit gelben Tomaten gekocht. Da meine Frau unverträglich gegen viele Inhaltsstoffe normaler Gerichte ist, hat uns die Seite https://www.kochtrotz.de dabei geholfen, auch normale Gerichte genießen zu können. Ich hab gerade das Wasser für die Nudeln aufgesetzt, als ich plötzlich einen Anruf erhalten habe.

pasta pennemit Tomytensauce
Schüssel mit Penne und gelber Tomatensauce

Ralf hat mich gebeten Ihm einen Gefallen zu tun. Vielleicht muss ich zum Verständnis zuerst mal erwähnen, dass Ich Förster gelernt habe und auch knapp vier Jahre in dem Bereich tätig war, bevor ich mich dazu entschieden hab Psychologie zu studieren. Jedenfalls ging es darum, dass auf dem Kinderspielplatz der Psychiatrie eine alte Tanne steht, die droht umzufallen und deshalb unbedingt gefällt werden müsste. Er hatte es bei vielen Forstunternehmen probiert, allerdings bekommt er so kurzfristig keinen Termin. Also habe Ich Ihm zu gesagt.

Eine Kettensäge hatte ich noch im Keller, aber da der Baum knapp an die 30 Meter hoch ist, mussten wir einen Fällheber verwenden. Weil ich selbst schon seit längerer Zeit keine Bäume mehr gefällt habe, hatte ich auch keinen mehr im Haus. Also musste Ich für Ralf einen Neuen besorgen. Für die Leute, die nicht in Ihrer Freizeit Bäume fällen oder einen Beruf wie zum Beispiel Gärtner machen, ein Fällheber ist eine Art Keil, der in eine ausgesägte Spalte des Baums kommt und somit den Fall beziehungsweise die Fallrichtung kontrollieren soll. Ich persönlich finde solche Geräte genial, aber ich möchte euch hier keinen eigenen Roman schreiben. Für die, die es interessiert was ich meine, die Seite Fällheber erläutert das ganze nochmal ganz gut. Okay, jedenfalls bin ich dann am darauffolgenden Wochenende zu Ralf gefahren und habe mir den Baum mal angeschaut. Als Ich angekommen bin, sind die Kinder wieder um mich herum gesprungen als wäre Ich jeden Tag da. Natürlich wurde ich nicht in Ruhe gelassen bis ich mit dem Grund heraus gerückt hab warum ich schon wieder da bin. Für die Kinder war es anscheinend sehr aufregend, mitzuerleben wie ich den großen alten Baum fälle. Nach kurzem betrachten war klar, dass es keine Probleme beim Fällen geben sollte und recht schnell und reibungslos von Statten gehen sollte. Sollte. Zuerst mussten wir nach einer ordentlichen Leiter suchen um die größeren Äste vom Baum zu entfernen. Dann habe ich mich mit einem Seil gesichert und angefangen mich bis hin zur Baumkrone vor zu arbeiten. Die Kinder haben alle angepackt und so waren die Reste drumherum in weniger als 10 Minuten weg. Dann konnte es ans eingemachte gehen. Und da kommen wir auch wieder zu dem “sollte”. Als ich die Kettensäge anschmeißen wollte um den ersten Keil aus dem Stamm zu sägen, hörte man nur noch ein knirschen und kratzen. Die Kettensäge war hin. Glücklicherweise konnte uns der Schwager von Ralf eine Akku Kettensäge ausleihen. Anfangs war ich skeptisch, ob die Kettensäge genug kraft hat.

Baum fällen mit Kettensäge und Fällheber
Ein Mann fällt einen Baum mit einer Kettensäge und einem Fällheber

Aber Ich muss erstaunlicherweise sagen, dass die Akku Geräte echt immer besser werden. Ich werd mir wohl demnächst auch so ein Teil zulegen müssen. Auch wenn ich eigentlich ein typischer Demonstrant gegen Akkugeräte bin, muss Ich sagen dass die Akkusägen echt was drauf haben. Ich konnte ganz locker und ohne Probleme den Baum mit der Säge bearbeiten, sodass der Fällheber den rest erledigen konnte. Als der Baum dann lag und der Stamm in kleine Stücke gesägt war, musste ich auch schon wieder gehen, da ich noch zum Essen verabredet war. Ralf meinte, dass er mit den Kindern etwas aus dem Holz basteln und mir dann ein Bild schicken will.

Ich kann es eigentlich kaum erwarten wieder mal bei Ihm vorbei zu schauen.. Das war’s für heute. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

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