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Über den Autor

Ich bin 29 Jahre alt und ein Psychologe. Ich habe diesen Blog gestartet, da ich meine Erfahrungen von der Psychiatrie mit euch teilen möchte. Ein guter Freund von mir ist nämlich Direktor eine Kinder- und Jugendpsychiatrie. Als er mich neulich mal besucht hatte, kam er auf die Idee, dass ich doch mal vorbei schauen solle. Gesagt… getan. Ich habe an meinem nächsten freien Tag mal bei ihm vorbeigeschaut. Ich habe dort viele Erfahrungen sammeln können und werde sie in Zukunft öfter besuchen.

Ich habe mich dazu entschieden, diesen Blog zu starten, damit ihr auch mal einen Einblick in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie bekommt. Die Geschehnisse, meine Erfahrungen und Gedanken können euch ein besseres Bild vermitteln. Ich denke, dass man jedem, der ein falsches Bild einer Psychiatrie im Kopf hat, dieses korrigieren sollte. Ich hoffe ich kann dir hiermit vielleicht das ein oder andere Gerücht widerlegen.

Die Gefahren und Folgen von Psychischen Erkrankungen

Hey Leute, ich bin’s mal wieder.

Heute wollte ich euch über die Gefahren und Folgen von Psychischen Erkrankungen aufklären. Es ist zwar logisch, dass die Psychischen Erkrankungen nicht gut für den Körper sind, jedoch sind nicht betroffene Personen meist Ahnungslos, was dieses Thema anbetrifft. Angefangen bei Depressionen.

„Jede Impression ohne Expression bedeutet Depression.“
— Quelle: https://www.aphorismen.de/
 

Diesen Satz habe ich beim ersten Mal nicht so wirklich verstanden, jedoch ergibt er Sinn, wenn man darüber nachdenkt. Es ist keine Stimmungsschwankung oder mal ein schlechter Tag. Depressiv zu sein ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Es fängt bei den betroffenen meist schleichend an. Am Anfang haben sie so langsam immer mehr schlechtere Laune und interessieren sich für immer weniger im Leben. Irgendwann sind sie an den Punkt gekommen, an dem sie sich für gar nichts mehr interessieren und sich nicht mehr an irgendetwas erfreuen können. Häufig hilft in so einem Fall nur noch professionelle Behandlung. Depressionen können von den Betroffenen manchmal sehr gut versteckt werden. Ich hatte mal eine Freundin, die hatte Depressionen, hatte jedoch in der Öffentlichkeit immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Ich habe es zuerst gar nicht mitbekommen, doch wenn ich sie mir genau ansah, hat man gesehen, dass die Augen das Lächeln nicht besitzen. Als ich sie dann etwas mehr kennen gelernt habe, habe ich über ihre Vergangenheit sehr viel Erfahren. Ich glaube sie schämt sich dafür, doch vielleicht hat genau das damals mein Interesse in ihrer Geschichte entwickelt. Ich wollte immer mehr von ihr kennen lernen, da ich ihre Vergangenheit unglaublich interessant fand. Das ist schon viele Jahre her und weiß nicht, wo sie gerade ist, sonst würde ich gerne noch mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Über diese Freundin bin ich damals auch auf das Thema selbstverletzendes Verhalten gestoßen.

Depressive Frau auf einer Bank
Depressive Frau auf einer Bank

Selbstverletzendes Verhalten ist ebenfalls Gefährlich, jedoch kann man das eindeutig schneller erkennen, da es Physisch mehr als deutlich zu erkennen ist. Um nochmal auf das Thema Depressionen zurückzukommen, Depressionen sollten nicht unterschätzt werden. Der Betroffenen kann nach längerer Zeit erkennen, das er am Leben kein Spaß finden kann. Ein Suizid kann dann manchmal in den Köpfen der betroffenen ein einfacher Ausweg sein. Aber jetzt zurück zum Thema. Selbstverletzendes Verhalten kann durch alle möglichen Gründe auftreten, der häufigste Grund ist wahrscheinlich mangelndes Selbstvertrauen oder familiäre bzw. freundschaftliche Probleme. Die Person hat dann ein mangelndes Selbstvertrauen und gibt sich dann selbst die Schuld an allen schlechten Dingen, die passiert sind. Magisches Denken kann hier auch häufig vorkommen: „Nicht selten sind Zwänge mit so genanntem magischen Denken verknüpft. Ein Beispiel: Ich will mir gerade ein bestimmtes T-Shirt anziehen, als der Gedanke in meinem Kopf auftaucht, mein Freund könnte heute auf dem Weg zur Arbeit verunglücken. Logisch gesehen besteht hier kein Sinnzusammenhang. Ich weiß, das Anziehen dieses einen  T-Shirts hat keinen Einfluss darauf, wie der Tag meines Freundes verlaufen wird. Meine Angst bei diesem Gedanken, ist aber so groß, dass ich schließlich ein anderes T-Shirt anziehe, um der Angst vor dem Verlust meines Freundes und den Schuldgefühlen, ich könnte verantwortlich für seinen Tod sein, zu entkommen.“ — Quelle: https://farbensehnsuchtblog.wordpress.com

Verzeifelter Mann
Verzweifelter Mann

Zum Beispiel schreibt die Person schlechte Noten und denkt, dass das alles an der Person selbst liegt, daraufhin will sie sich selbst bestrafen, da sie es sonst nicht anders lernt. Also fängt sie an sich selbst zu ritzen. Es fühlt sich für die Person gut an, da sie weiß, dass sie das machen muss, da sie nicht die Leistung erbracht hat, die sie in ihren Augen hätte erbringen müssen. So geht das dann eine eile, solange bis die Mutter zufällig die Narben sieht. Die Mutter stellt die Person zur Rede. Während des Gespräches kommt von der Mutter die Drohung, dass sie die Person in die Psychiatrie einweisen lässt, wenn das so weitergeht. Jetzt ist die Person in einer kritischen Lage: Sie hat die Erwartungen der Mutter nicht erfüllt und muss sich dafür bestrafen, jedoch endet sie in der Psychiatrie, wenn die Mutter es das nächste Mal sieht. Solange die Mutter also nicht die neuen Narben sieht, kommt sie auch nicht in die Psychiatrie… Ein Ausweg… vielleicht. Also fängt eine schlimme Phase für die Person an. Sie muss jetzt alles daran setzten, dass niemand die Narben sieht. Also ritzt sie sich kreuz und quer, damit es wie Katzenkratzer aussieht. Zudem trägt die Person häufig einen Verband an den Armen, da sie sich offiziell dort was gestaucht, geprellt etc. hat. So läuft das dann wunderbar die nächsten paar Monate. Letzten Endes jedoch, fällt es der Mutter doch auf. Es bricht ein Streit in der Familie aus und die Person kommt in die Psychiatrie. In der Psychiatrie lernt sie schnell neue Kinder kennen. Unter anderem auch mich. Ich habe die Geschichte geschrieben, mich die Geschichte stark an einen meiner damaligen Kindheitsfreunden erinnert und ich denke, dass diese Geschichte die Folgen und die Probleme von selbstverletzendem Verhalten gut darstellt. Es kann sehr schwer werden, psychische Probleme zu erkennen, da es je nach Person sehr gut versteckt werden kann. Trotzdem sollte man diese Sachen nicht auf die leite Schulter nehmen. In vielen Fällen, kann der Person nur noch professionell richtig geholfen werden. Bei selbst unternommenen Versuchen, kann es gut möglich sein, dass man der Person nicht hilft, sondern die Situation immer schlimmer macht. Es ist deswegen ratsam, sich entweder Tipps und Tricks von Professionellen Leuten zu holen oder die betroffene Person gleich in die Psychiatrie einzuweisen. Ich hoffe, dass ihr jetzt etwas mehr Bescheid wisst und euch die Geschichte genauso fasziniert hat wie mich. Ich hoffe, dass ihr nicht solche psychischen Probleme bekommt.

Bis dann im nächsten Blog

Geförderte Kreativität

Hey Leute, ich war mal wieder bei Ralph und seinen Kindern in der Psychiatrie. Und zwar haben wir uns überlegt aus dem Holz vom gefällten Baum etwas für die Klinik zu bauen. Da es im Innenhof nur wenige Sitzmöglichkeiten gibt und dazu auch noch recht alte, haben wir uns überlegt Bänke aus dem Holz zu bauen. Also das Holz der Tanne konnten wir so direkt nicht verwenden, aber da uns ein Sägewerk aus der Umgebung unterstützt hat und uns im Gegenzug für den Baumstamm das Rohmaterial für die Sitzbänke zur Verfügung gestellt hat, können wir quasi kostenlos darauf zurückgreifen.

Kinder am Malen
Kinderhand auf dem Maltisch

In der Werkstatt hatten wir im großen und ganzen eigentlich alles da was wir brauchten. Also musste ich am Montagmorgen nur noch etwas Holzleim im Baumarkt und im Sägewerk das Holz holen, bevor ich in die Klinik gefahren bin. Gegen halb 9 haben Robby, der Hausmeister, und ich angefangen alles vorzubereiten. Zuerst mussten wir in der Werkstatt genug Platz schaffen und etwas aufräumen, damit wir anständig arbeiten konnten. Während Robby dann die Werkzeuge zusammengesucht hat, habe ich das Holz schon mal rein getragen und ausgepackt. Da ich alleine und es noch früh morgens war, musste ich erstmal eine kleine Pause machen und mir den schweiß von der Stirn wischen. zur Info, insgesamt waren es rund 75 Holzbretter mit einer Länge von 2 Metern und 18 Balken aus denen wir später die Stuhlbeine und Armlehnen gesägt haben. Während die Kinder noch im Unterricht saßen ging es dann los mit dem Zusägen der Sitz und Rückenfläche. Robby hat selbst auch schon Ahnung mit der Arbeit mit Holz und hat mir daher eine coole Website mit einer Anleitung zum selber bauen gezeigt. Dort findet man alle Schritte ziemlich simpel erklärt. Ich habe sie euch hier mal verlinkt. Ich habe die fertig zu gesägten Teile dann geschliffen. Dazu haben wir einen Geradschleifer benutzt. Was das genau ist wusste ich bis dahin auch noch nicht aber als ich zu Hause war hab ich mir direkt einen Bestellt. Falls einer von euch überlegt sich so ein Teil zu zu legen oder einfach nur mal wissen will was das Ding alles kann, schaut bei der Seite über  Geradschleifer vorbei. Und das Beste, es gibt auch wieder akkubetriebene Modelle ;).

selbstgebaute Holzbank
selbstgebaute Holzbank

Die Teile die geschleift wurden, haben wir dann nach dem Mittagessen in den Bastelraum gebracht, wo die Kinder sich dann ans bemalen und verzieren gemacht haben. Heute sind wir ungefähr mit der Hälfte der Bänke fertig geworden, was sägen und schleifen angeht. Die Kinder haben auch ordentlich rein gehauen und haben insgesamt schon 3 von 8 Bänken fertig bemalt und im Laufe der Woche machen Robby und die Kinder ohne mich weiter. Vielleicht werde ich noch einmal vorbei schauen und ein wenig helfen. Kurz vor dem Abendessen musste ich mich auch schon wieder von den Kindern verabschieden und zu einem Termin fahren. Schließlich sind die Besuche der Klinik nicht mein Hauptberuf und von irgendwas muss man ja leben. Ich möchte euch an dieser Stelle noch einmal einen Blog verlinken, der das Thema Kinderpsychiatrie ebenfalls thematisiert. Falls ihr Lust habt, schaut bei vitos.blog vorbei Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag, Abend was auch immer.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

Geschenkideen

Hey Leute, heute war ich mal wieder in der Kinderklinik. Dort habe Ich unter anderem in der Küche ausgeholfen und das Erste mal bemerkt, wie viel Arbeit es eigentlich ist rund 30 Leute täglich mit Essen zu versorgen.

Und zwar habe ich mir überlegt auch mal die Kinder beim Schulunterricht zu besuchen, da ich von der Unterrichtseinheit noch nicht viel mitbekommen habe. Natürlich kriegen die Kinder in der Psychiatrie auch Bildung vermittelt, nur eben anders. Und um das etwas näher Kenne zu lernen, habe Ich mich morgens um 7 Uhr auf den Weg gemacht. Als ich angekommen bin, waren die Kinder noch am Frühstücken und ich hab meinen Kaffee getrunken. Unterrichtsbeginn ist um 8 Uhr. Vormittags bin ich bis halb 11 in der einzigen Klasse des Klinikums gesessen und habe den Unterricht und die Kinder still aber aufmerksam beobachtet. Interessant war, dass es wirklich Interesse an den Themen gab und ein Teil der Klasse auch sehr aktiv mitgearbeitet hat. Natürlich kann man das nicht auf die ganze Klasse beziehen, aber das ist normal bei einer Klasse aus 18 Schülern. Über den Inhalt des Unterrichts möcht ich gar nicht so genau eingehen. Wenn Ihr aber Interesse daran habt, würde ich euch wieder einmal sehr gerne den Blog Vitos.blog empfehlen. Er berichtet auch über seine Besuche in einer Kinderpsychiatrie und einigen Projekten, die Sie dort miterlebt haben.

Kinder mit Gemüse in der Hand
Kinder am Kochen

Um halb 11 bin ich dann in die Küche gegangen um den 3 Köchinnen unter die Arme zu greifen, die hier jeden Tag 28 hungrige Mäuler stopfen. Bevor ich aber den Unterricht verlassen habe, habe Ich die Kinder gefragt, ob Sie besondere Essenswünsche haben und erklärt dass ich heute das essen für Sie aussuche und zubereite. Also habe ich einen Zettel mit den Vorschlägen der Kinder beschrieben und habe in der Küche nachgefragt welche Gerichte wir kochen können. Die Mehrheit war für Pizza, aber da wir auf die Schnelle nicht alle Zutaten auftreiben könnten, haben wir uns überlegt Spaghetti Bolognese zu Kochen. Hier haben wir uns an einem Rezept orientiert, dass Ich vor kurzer Zeit bei Kabel1 gesehen hab. Falls ich das Rezept finde verlinke ich es euch mal hier. Um die Zubereitung der Soße haben sich Anita und Sandra gekümmert. Ich durfte mit Louisa, der Chefköchin des Teams die Nudeln machen. Ja genau, machen. Die Nudel, wie auch alles andere, wird in der Küche selbst und von Hand zubereitet! Das hat mich so erstaunt, dass Ich kurz nachdem Ich zuhause war, nach einem kleinen Geschenk für meine Frau und mich geschaut habe. Ich bin abends leider selten vor 21 Uhr zu Hause und koche deshalb selber sehr selten. Wenn ich dafür mal mit meiner Frau koche, dann richtig. Also hab Ich nach nützlichen und originellen Küchenmaschinen geschaut und bin dabei auf einen Thermomix, ein Smoothie Maker, einen Dünster und viele andere solcher eher unpersönlichen Sachen gestoßen. Wenn ein Thermomix sinnvoll sein sollte, müsste ich die Hälfte meiner Küchengeräte entsorgen. Einen Smoothie Maker? Ganz ehrlich, der würde vielleicht 2 Wochen einen Platz in unserer Küche haben und spätestens dann in den Keller zu den alten Töpfen wandern. Da mich die Idee von eigenen Nudeln eigentlich echt überzeugt hat und ich finde, dass es auch etwas originelles ist, dass nicht nur eine Hightech Version eines herkömmlichens Küchengeräts ist, habe ich mich im Internet nach einer Infoseite umgeschaut und bin auf eine Seite mit einer Pastamaschine gestoßen. Noch am selben Tag hab ich mir eine bestellt und am nächsten Tag kam das Paket verpackt als Geschenk bei uns an. Meine Frau hat sich riesig gefreut und wir haben uns gleich vorgenommen am Wochenende die Pastamaschine einzuweihen. Also wenn Ihr auch auf der Suche nach einem Geschenk für eine Person seid die euch wichtig ist, denkt immer daran dass es etwas sein sollte, mit dem Ihr auch zusammen Spaß haben könnt.

Mit dieser kleinen Moral verabschiede ich mich. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

Was soll ich nur machen?

Hey Leute, Meine Frau hat demnächst Geburtstag und ich bin mir echt nicht sicher, was Ich ihr kaufen soll. Meine Suche reicht von etwas selbstgebautem, über eine Kaffeemaschine mit Timer bis hin zu klassischen Rosen.

Okay ,also wie schon erwähnt weiß ich nicht welches Geschenk meiner Frau am meisten Freude bereiten kann. Ich könnte ihr ja etwas selber bauen. Genug Materialien und das Werkzeug dafür hab ich, aber was könnte ich auf die Schnelle noch zaubern? Da ist nicht mehr viel Luft für irgendwelche ausgefallenen Kommoden fürs Schlafzimmer oder einem selbstgebauten Esstisch. Meint ihr, ein neuer Wäschekorb würde es tun? Oder vielleicht doch einfach eine neue Wäschespinne? Immerhin ist Sie nahezu jeden Tag im Garten und hängt Wäsche auf, wenn das Wetter gut ist. Im Internet hab ich einen Blog gefunden, der mir ein paar Anregungen und Tipps gegeben hat. Ich verlink ihn euch mal hier

 

Wo Sie auch noch viel Zeit verbringt, ist die Küche! Aber in der Küche haben wir auch nahezu alle Küchengeräte und Haushaltsutensilien die man in einem Haushalt so haben kann. Von einem vollautomatischem Mixer, der wohlgemerkt knapp über 2 PS hat, bis hin zu einer Eismaschine und seit neuestem auch eine Pastamaschine. Also was soll man einer Frau schenken, die alles hat? Urlaub machen wir jährlich zusammen und da ist Sie auch nicht unbedingt so von begeistert alleine weg zu gehen. Ich bin ja leider meinem Job gebunden, außerhalb meiner Freizeitaktivitäten. Auch wenn ich da sehr flexibel bin, hab ich dennoch Verpflichtungen. Also fällt eine Urlaubsreise ins Wasser..  Eine Möglichkeit wäre eine neue Kaffeemaschine zu besorgen, da meine Frau sich öfter auch mal einen Cappuccino einen Latte Macciato wünscht. Unsere derzeitige Kaffeemaschine ist aber nur eine ganz normale und herkömmliche Kaffeemaschine, die Bohnen noch selber mahlt und das Wasser richtig aufkochen lässt. Mir persönlich ist die viel lieber als so ein riesen vollautomat, aber meine Frau würde das schon glücklich machen. Also hab ich mich mal nach ein paar besonderen Modellen umgeschaut und hab mich letzten Endes für eine Kaffeemaschine mit Timer entschieden, da Sie morgens früh aufsteht und vor der Arbeit wenig Zeit hat. Da wäre eine Kaffeemaschine perfekt, falls es überhaupt eine werden soll.

Dann hab ich mir wieder rum überlegt ob ich Ihr nicht ein paar Blumen schenken soll und Sie nett ausführe. Vielleicht zum Abendessen oder zum Brunchen? Nur finde ich, dass das etwas unpersönlich kommt und Sie vielleicht denken lässt, dass ich mir keine Mühe geben will. Also wird es wohl doch die Kaffeemaschine. Eigentlich ist es ja gar keine schlechte Idee, denn so hat nicht nur Sie morgens direkt einen schönen warmen Kaffee, sondern ich gleich auch. Und wenn man mal ehrlich ist sind die Dinger auch nicht teurer als eine stinknormale Kaffeemaschine. Also hab ich Sie bestellt und direkt als Geschenk einpacken lassen. Auf Amazon kann man das ja seit einiger Zeit auch machen, sodass das Paket gleich eingepackt zu dir nach Hause geliefert wird. Falls jemand nicht weiß was ich meine oder es noch nicht ausprobiert hab: https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=554024 da steht alles drinnen und wenn Ich mich richtig erinner ist das Verpacken sogar innerhalb der EU kostenlos. Naja könnt ihr auch alles selber noch mal nachlesen. Ich schau mal wie das Geschenk ankommt und ob sich meine Frau darüber freut.

Amazon Geschenkverpackung
verpackte Geschenke von Amazon

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

Ein weiterer Tag bei der Psychiatrie

Hey Leute, heute geht es mal wieder um einen Besuch bei meinem Freund, dem Direktor. Um das ganze etwas einfacher zu gestalten nennen wir ihn doch einfach Ralf. War gemütlich am Kochen mit meiner Frau. In einem Kochblog aus dem wir schon ein paar geniale Rezepte gefunden haben, hatten wir Paste mit gelben Tomaten gekocht. Da meine Frau unverträglich gegen viele Inhaltsstoffe normaler Gerichte ist, hat uns die Seite https://www.kochtrotz.de dabei geholfen, auch normale Gerichte genießen zu können. Ich hab gerade das Wasser für die Nudeln aufgesetzt, als ich plötzlich einen Anruf erhalten habe.

pasta pennemit Tomytensauce
Schüssel mit Penne und gelber Tomatensauce

Ralf hat mich gebeten Ihm einen Gefallen zu tun. Vielleicht muss ich zum Verständnis zuerst mal erwähnen, dass Ich Förster gelernt habe und auch knapp vier Jahre in dem Bereich tätig war, bevor ich mich dazu entschieden hab Psychologie zu studieren. Jedenfalls ging es darum, dass auf dem Kinderspielplatz der Psychiatrie eine alte Tanne steht, die droht umzufallen und deshalb unbedingt gefällt werden müsste. Er hatte es bei vielen Forstunternehmen probiert, allerdings bekommt er so kurzfristig keinen Termin. Also habe Ich Ihm zu gesagt.

Eine Kettensäge hatte ich noch im Keller, aber da der Baum knapp an die 30 Meter hoch ist, mussten wir einen Fällheber verwenden. Weil ich selbst schon seit längerer Zeit keine Bäume mehr gefällt habe, hatte ich auch keinen mehr im Haus. Also musste Ich für Ralf einen Neuen besorgen. Für die Leute, die nicht in Ihrer Freizeit Bäume fällen oder einen Beruf wie zum Beispiel Gärtner machen, ein Fällheber ist eine Art Keil, der in eine ausgesägte Spalte des Baums kommt und somit den Fall beziehungsweise die Fallrichtung kontrollieren soll. Ich persönlich finde solche Geräte genial, aber ich möchte euch hier keinen eigenen Roman schreiben. Für die, die es interessiert was ich meine, die Seite Fällheber erläutert das ganze nochmal ganz gut. Okay, jedenfalls bin ich dann am darauffolgenden Wochenende zu Ralf gefahren und habe mir den Baum mal angeschaut. Als Ich angekommen bin, sind die Kinder wieder um mich herum gesprungen als wäre Ich jeden Tag da. Natürlich wurde ich nicht in Ruhe gelassen bis ich mit dem Grund heraus gerückt hab warum ich schon wieder da bin. Für die Kinder war es anscheinend sehr aufregend, mitzuerleben wie ich den großen alten Baum fälle. Nach kurzem betrachten war klar, dass es keine Probleme beim Fällen geben sollte und recht schnell und reibungslos von Statten gehen sollte. Sollte. Zuerst mussten wir nach einer ordentlichen Leiter suchen um die größeren Äste vom Baum zu entfernen. Dann habe ich mich mit einem Seil gesichert und angefangen mich bis hin zur Baumkrone vor zu arbeiten. Die Kinder haben alle angepackt und so waren die Reste drumherum in weniger als 10 Minuten weg. Dann konnte es ans eingemachte gehen. Und da kommen wir auch wieder zu dem “sollte”. Als ich die Kettensäge anschmeißen wollte um den ersten Keil aus dem Stamm zu sägen, hörte man nur noch ein knirschen und kratzen. Die Kettensäge war hin. Glücklicherweise konnte uns der Schwager von Ralf eine Akku Kettensäge ausleihen. Anfangs war ich skeptisch, ob die Kettensäge genug kraft hat.

Baum fällen mit Kettensäge und Fällheber
Ein Mann fällt einen Baum mit einer Kettensäge und einem Fällheber

Aber Ich muss erstaunlicherweise sagen, dass die Akku Geräte echt immer besser werden. Ich werd mir wohl demnächst auch so ein Teil zulegen müssen. Auch wenn ich eigentlich ein typischer Demonstrant gegen Akkugeräte bin, muss Ich sagen dass die Akkusägen echt was drauf haben. Ich konnte ganz locker und ohne Probleme den Baum mit der Säge bearbeiten, sodass der Fällheber den rest erledigen konnte. Als der Baum dann lag und der Stamm in kleine Stücke gesägt war, musste ich auch schon wieder gehen, da ich noch zum Essen verabredet war. Ralf meinte, dass er mit den Kindern etwas aus dem Holz basteln und mir dann ein Bild schicken will.

Ich kann es eigentlich kaum erwarten wieder mal bei Ihm vorbei zu schauen.. Das war’s für heute. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

Erlebnisse mit dem Lastkran

Hey Leute, heute möchte ich euch mal ein paar Geschichten aus meiner Vergangenheit erzählen. Und zwar hab ich letztens meinen alten Anhänger und Ladekran gefunden, als ich meine Garage aufgeräumt habe. Den Anhänger hatte ich damals glaube ich von Obi. Der Ladekran stammt noch aus meiner Zeit als Azubi und als ich ihn entsorgen wollte, sind mir wieder ein paar alte Geschichten eingefallen die ich mit dem Teil schon erlebt hab.

Als ich noch meine Lehre zum Förster gemacht habe, hat uns mein Chef immer Baumstämme mit dem Pickup Kran auf einen alten Hänger heben lassen. Hier findet Ihr alles rund um dem Lastkran, wenn es euch interessiert! Neben den ganzen Infos wie man den Kran bedient und was ein Pick-Up Kran so drauf hat, findet ihr auch FAQ’s mit Antworten auf Fragen.

Pick Up Kran auf Hänger
Pick-Up Kran auf Hänger

Ein anderer Azubi, er war ein Jahr unter mir wenn ich mich richtig erinnern, kam dann auf die Idee sich an den Kran dran zu hängen. So Jung und unerfahren wie man ist, denkt man sich nichts dabei und es kann ja auch eigentlich nichts passieren. Also haben wir uns einen Spaß erlaubt, als unser Chef kurz weg musste. Der Kollege hat sich in die Schlaufe des Seils gesetzt und ich hab den Kran per Fernbedienung gesteuert. Wir hatten vor den Kollegen von einem Hänger, über eine Matschgrube, in den anderen Hänger fahren zu lassen. Doch auf einmal ist unser Chef um die Ecke gekommen und hat mir die Fernbedienung aus der Hand gerissen. Marco, der Freund im Seil, konnte nicht runterspringen, da er sonst mitten in dem Schlammtümpel gelandet wäre und mein Kollege und ich sind völlig in Lachen ausgebrochen. Ich glaube das hat meinen Chef dann noch den Rest gegeben, sodass er Marco geradewegs mitten in die Schlammgrube hat fallen lassen. Als Marco aus der Schlammgrube gekrochen kam, war er von oben bis unten voller Matsch. Und mein Chef hat ihn so den ganzen Tag lang arbeiten lassen. Wir haben uns tot gelacht. Einer meiner Kollegen ist heute noch Förster und ist auch Teilhaber eines Blogs. Durch ihn bin ich unter anderem auf das Bloggen gekommen, wenn Ihr ihn also unterstützen wollt, schaut bei „Die Agrar Blogger vorbei.

Aber eigentlich ist so ein Lastkran auch echt nützlich. Ich bin zu der Baustelle von einem damaligen Kumpel gefahren, der gerade dabei war seinen Hinterhof zu pflastern. Als ich dann dort war, hab ich gesehen wie er eine riesige Ladung Pflastersteine von Paletten auf eine Schubkarre gestapelt hat. Als ich Ihn gefragt habe, warum er das von Hand macht hat er mich nur dumm angeschaut. Dann hab ich Ihm von meinem Lastkran erzählt und keine halbe Stunde später stand ich mit meinem Hänger und dem Kran auf der Ladefläche in seiner Hofeinfahrt. Mit dem Pick-Up-Kran hab ich die Paletten auf einen Rollwagen gehoben und innerhalb 45 Minuten war die Sache erledigt, wofür er alleine mindestens 3 Stunden gebraucht hätte. Am Ende wollte er mir sogar Geld dafür geben, dass ich Ihm geholfen hab und hat mich gebeten Ihm den Kran für das nächste Wochenende auszuleihen. Wenn man die Dinger verleiht, kriegt man also vielleicht sogar sein Geld und etwas mehr wieder rein :D.

Das waren mal so ein paar kleine Geschichten aus meiner Jugend. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

klickt auf den Link zum Video, falls Ihr euch vorstellen wollt wie sowas aussieht wenn man mit einem Lastkran arbeitet. https://www.youtube.com/watch?v=XC6Ly6nQpCk

Der Beginn von einer langen Freundschaft

Hey Leute, heute hat mich ein alter Schulfreund aus meiner Grundschulzeit besucht und wir sind seit langer Zeit mal wieder ins Gespräch gekommen. Der besagte Freund ist Direktor einer psychiatrischen Anstalt für Kinder. Wir waren in der Stadt und haben uns bei einem Kaffee über seine Arbeit und die Kinder ein wenig unterhalten, als er vorgeschlagen hat, dass ich Ihn doch mal in der Anstalt besuchen könnte. Die Kinder würde es sehr freuen, Besuch zu bekommen und für mich als Psychologen ist es auch immer wieder interessant mit den Kindern zusammen zu arbeiten. Also habe ich keinen Grund gesehen der dagegen sprechen würde und habe ihm für das Wochenende zugesagt.

Am Samstag bin ich dann mit dem Auto zu der Kinderpsychiatrie gefahren und habe die Kinder seit einigen Jahren mal wieder besucht. Ein paar Kinder kannte ich noch aber es sind auch viele neue Gesichter gewesen. Das schöne ist, dass diese Kinder sehr aufgeschlossen und warmherzig sind. Viele von Ihnen haben mich direkt Begrüßt und sind um mich herumgerannt. Sie sahen sehr fröhlich aus. Doch natürlich geht das nicht allen Kindern so. Viele Kinder sind total in sich gekehrt und wirken dauerhaft abwesend. Andere Kinder wiederum sind voller Wut und aggressiv, sodass sie nur unter strenger Betreuung und auch nur isoliert in die sogenannte Spielstunde gehen dürfen. Vor einigen Jahren gab es einen Vorfall, etwas weiter weg, bei dem ein Kind beinahe das Augenlicht verlor. Ein anderes Kind war davon überzeugt, dass das Opfer vorhatte Sie zu attackieren. Also packte das Mädchen ihre Flur Nachbarin und stach ihr mit einem mehrfach mitten ins Auge, sodass Maike, das Opfer, heute nur noch auf einem Auge sehen kann. Damit möchte ich nicht sagen, dass Kinder mit einem psychischen Problem gemeingefährlich sind oder von Grund auf böse.

Das Problem ist nur, dass sich Ihre Wahrnehmung total von unserem Unterscheiden kann. Deshalb gilt ständig oberste Vorsicht und man darf sich von Eindrücken nicht täuschen lassen. Ich verlinke euch hier mal einen sehr interessanten Podcast zum Thema: http://psychcast.de/tag/kinder-und-jugendpsychiatrie/.

Psychcast - Podcast
Titelbanner von Psychcast

 

Als die Pausenglocke dann geläutet hat und es Zeit war für die Kinder wieder zurück zu den Erziehern zu gehen, hat mich mein Freund gebeten auch mit rein zu kommen. Die Kinder wollen mir etwas zeigen. Er hat mich in einen kleinen Saal mitgenommen, indem es nur so von aufgedrehten kleinen Kindern gewimmelt hat. Als ich meinen alten Schulfreund gefragt habe was hier los ist, antwortete er nur, dass ich es gleich sehen werde. Im Hintergrund einer Leinwand hab ich noch ein paar Kinder gesehen, die etwas auf eine Art Klarsichtfolie malten und wiederum andere die etwas ausgeschnitten haben. So langsam wurde ich echt neugierig aber nach wenigen Augenblicken ging es dann auch los. Der Vorhang öffnete sich und zu sehen war eine weiße Leinwand. Plötzlich leuchtete ein Bild auf die Leinwand. Die Kinder hatten Bilder auf die Klarsichtfolie gemalt und sie dann ausgeschnitten um sie auf dem Tageslichtprojektor als eine Art Schablone zu verwenden. Viele Kinder zwischen 12 und 16 standen in einer Reihe und lasen aus einem Buch vor. Parallel liefen die selbstgemalten Bilder auf der Folie hin und her, sodass es wirklich eine lebendig erzählte Geschichte geworden war. In der Geschichte ging es um eine Geschichte aus dem Buch „Meine ersten Tier Geschichten. Es war wirklich schön mit anzusehen und man merkte wie die Kinder sichtlich Spaß daran hatten, den Erwachsenen ihre selbst gestaltete Arbeit vorzuzeigen. Nachdem die Vorführung fertig war und ich begeistert den verdienten Applaus gegeben hab, erzählte mir der Direktor, dass die Kinder von ganz alleine auf die Idee mit dem Schaubild gekommen sind.

Kinder spielen in einem Ballbecken
Kinder spielen in einem Ballbecken

Ich war wirklich sehr erstaunt und als Belohnung hat jedes Kind, einschließlich mir, ein Eis bekommen.

Danach hab ich mich noch ein wenig mit meinem alten Kollegen unterhalten und bin dann wieder nach Hause gefahren. Als ich meiner Frau davon erzählt habe, wie die Kinder mir aus dem Buch vorgelesen haben und mir ganz Stolz Ihre Folien präsentierten, meinte Sie dass Sie so etwas auch mal in Ihrem Kindergarten einführen will.

Jedenfalls war es mal wieder ein toller Samstagnachmittag und ich freue mich, dass ich noch immer so guten Kontakt zu meinen alten Freunden habe.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß mit dem nächsten Blog, schönen Tag noch!

Kinder essen Eis
Kinder essen Eis

Was Kinder so alles drauf haben

Hey Leute, heute werde ich wieder von einem meiner Besuche der Kinderklinik erzählen. Die Kinder haben ein neues Projekt angefangen, an dem wir gemeinsam einen ganzen Tag lang gearbeitet habe.

Am Freitag habe ich mir extra einen kompletten Tag frei genommen, um den Tag in der Kinderpsychiatrie zu verbringen. Ralf hat mir gesagt, dass die Kinder etwas bauen dürfen und Sie mal wieder meine Hilfe bräuchten. Um was es sich genau handelt wusste ich aber noch nicht. Es war ein sehr regnerische Tag also musste es wohl etwas sein, dass wir in der Werkstatt bauen konnten.

Also bin ich um 8 Uhr nach dem Frühstück losgefahren. Um ca halb 9 bin ich dann an einer Ausfahrt raus gefahren und plötzlich hat es einen Knall getan und das Auto hat angefangen zu wackeln. Mir ist der rechte Hinterreifen geplatzt und das genau 3 Kilometer vor meinem Ziel. Den Wagen hab ich am Fahrbahnrand geparkt und den Abschleppdienst gerufen. Aber wer von euch schon mal eine Panne hatte weiß, dass der Abschleppdienst oft mehrere Stunden braucht. Also hab ich den Wagen am Standstreifen stehen lassen und ein Mitarbeiter der Klinik hat mich abgeholt.

Wer nicht weiß was er während einer Panne tun soll, findet auf der Seite http://www.auto-tipp.eu/autopanne-was-tun.html. Ich musste selbst erst eine Weile überlegen, ob ich versichert bin, überhaupt einen Abschleppdienst brauche und so weiter. Deshalb der Gedanke.

Als das Frühstück vorbei war, meinte Ralf dass ich mich erstmal setzen und mir das ganze anhören soll. Er hat mich darauf angesprochen, dass ich doch noch einen alten Käfer in meiner Garage habe den ich wieder ein wenig auf Vordermann bringen wollte. Eines der Kinder hat das Telefonat mitbekommen und hat daraufhin nicht mehr locker gelassen einmal selbst an einem Auto polieren zu dürfen. Felix, so heißt der kleine Junge, hatte schon die ganze Woche Videos angeschaut und würde nur noch davon reden. Im Ersten Moment kam es mir ziemlich absurd vor und ich habe mich gefragt ob das nicht sogar Kinderarbeit ist. Aber Ralf meinte, dass Sie mit den Müttern der Kinder gesprochen haben, die mit mir das Auto ein wenig auffrischen wollen. Also hat nichts mehr dagegen gesprochen. Passend war, dass Ich selbst keine Autopoliermaschine hatte und Ralf mir seine ausleihen könnte. Und da Ich nicht wusste wie lange mein Wagen in der Werkstatt bleiben würde, war ich so wie so gezwungen den alten VW aus der Garage zu holen. Also ist Ralf mit mir nach dem Mittag zu mir nach Hause gefahren und ich hab das Auto dann mitgenommen. Auf der Fahrt hat mir Ralf erzählt, dass er sich eine neue Autopoliermaschine gekauft hat und er Sie selbst noch ausprobieren will.

Nach der Mittagsruhe sind wir dann in die Werkstatt gefahren. Die Kinder haben sofort angefangen den Wagen zu putzen, sich hinters Steuer zu setzen und so zu tun als würden Sie wirklich fahren. Felix hat mit mir dann die Motorhaube poliert. Ich war erstaunt dass sogar ein 9 Jähriger schon alleine mit so einer Maschine umgehen konnte.
Ich habe den Kindern noch gezeigt was man bei einem Auto alles prüfen kann, wie zum Beispiel Luftdruck, Ölstand, Wischwasser und so weiter. Auch hier habe ich wieder eine Webseite die mir genau zeigt was ich zu tun habe: AutoService

Als ich nach der Seite gesucht habe, bin ich sogar auf einen Blog über Autopflege gestoßen.. Heutzutage ist das Internet wirklich in nahezu jedem Bereich hilfreich.

Als der Wagen fertig war sind wir noch etwas Malen gegangen, bis es dann zeit für die Lesestunde war. In der Lesestunde wird jeden Tag ein Kapitel aus einem Buch vorgelesen, dass sich die Kinder selbst aussuchen dürfen. Danach ist es dann nämlich auch schon Zeit fürs Abendbrot. Da bin ich dann gegangen, mit einem Grinsen und einem frisch glänzenden Wagen. Das wars für heute. In diesem Sinne, bis zum nächsten Blog!

Meine Beweggründe für diesen Blog

Hallo,

Mann und kind
Mann und Kind – Grafik

ich habe mich nun dazu entschlossen, auch einen Blog anzufangen. Ich werde in diesem Schreiben, was ich in meiner Freizeit so mache und hoffe, dass dieser Blog auch dir gefallen wird. Dieser Blog ist durch eine Idee von einem guten Freund ursprünglich entstanden. Dieser hatte die Idee, dass ich auch mal in seiner Kinder- und Jugendpsychiatrie vorbeischauen solle.
Als ich dort war, haben mich die Kinder fasziniert. Jedes einzelne hatte seine eigene Geschichte, weshalb es jetzt hier war. Der kleine, ich nenne ihn hier mal Paul, zum Beispiel hat in seinen jungen Jahren die Trennung von seinen Eltern miterleben müssen. Das hat sich auch seine Zukunft ausgewirkt. Er war ursprünglich ein sehr glückliches Kind, jedoch hat die Trennung seiner Eltern sehr stark auf seine Psyche ausgewirkt. Deshalb wurde er schnell aggressiv und schlechter in der Schule. Als Paul etwas älter wurde hatte auch mit selbstverletzendem Verhalten angefangen. Zu Anfang ging alles gut. Jedoch konnte er damit nicht mehr aufhören. Seine Mutter wusste davon erst einmal gar nichts. Irgendwann jedoch kann man die Narben auch nicht mehr verstecken. Deshalb musste seine Mutter früher oder später auf jeden Fall darauf kommen. Sie hat ihren Sohn dann ziemlich schnell in diese Psychiatrie eingewiesen. Paul hat sich zu Anfang mit allen Mitteln gegen diese Entscheidung gewährt. Es hat aber nichts genützt. Als er dann die Psychiatrie zum ersten Mal betreten hatte, war er traurig und hat die Entscheidung jedoch akzeptiert. Der Psychiatrie war jedoch so gut, dass er schnell wieder „normal“ wurde. Er hat hier in der Psychiatrie schnell Freunde gefunden. Manche von seinen Freunden teilten ein ähnliches Leid mit ihm, das hat ihn etwas ermuntert. Ich habe ihn zum ersten Mal in der Psychiatrie getroffen, da war er schon ziemlich offen mit anderen Menschen über seine Vergangenheit. Das war ziemlich der erste Kontakt, den ich mit einem Kind aus der Psychiatrie von meinem Freund hatte. Paul ist jetzt mittlerweile schon ein ziemlich guter Freund von mir geworden.

Es ist verständlich, dass Kinder vielleicht mal Probleme bekommen. Wenn sie dann niemanden haben, dem sie ihre Probleme anvertrauen können, dann kann das auch mal in Depression oder selbstverletzendem Verhalten resultieren. Das war einer der Gründe, weshalb ich damals mich dazu entschieden habe Psychologe zu werden. Ich habe zwar normalerweise mehr was mit Erwachsenen Menschen zu tun, doch da zeigt sich gerne mal die Vergangenheit der Personen. Ich dachte, als ich klein war, hatte ich niemanden, dem ich voll vertrauen konnte und dem ich meine Probleme erzählen konnte.

Wenn ich zurück denke, hätte ich damals gerne jemanden gehabt, mit dem ich mich über alles austauschen konnte. Doch hätte ich das damals gehabt weiß ich nicht, ob ich realisiert hätte, dass man so eine Person braucht und vielleicht wäre ich dann kein Psychologe geworden. Dann wäre ich auch nicht hier, hätte Paul nie kennengelernt und wäre nicht bei der Psychiatrie vorbeigekommen. Könntest du gerade diesen Blog hier nicht lesen und würdest vielleicht gerade darüber nachdenken: „was wäre, wenn ich jetzt jemand hätte, mit dem ich über alles reden könnte“.

Falls du jemanden benötigst, der dir zuhört und mit dem du über alles reden kannst kann ich dir von Herzen die Nummer gegen Kummer empfehlen. Alle Infos über diese Nummer findest du auf der Website von den Betreibern: https://www.nummergegenkummer.de/.

pillen-selbsthilfe
Pillen in einer Hand

Ich habe mal im Internet etwas herumgesucht und bin auf eine Webseite gestoßen, die sehr viel zum Thema Psychologie und Selbsthilfe anbietet. Eigentlich ist es nur eine Ansammlung an unterschiedlichen Blogs über verschiedene Themen. Unter anderem Essstörungen und andere Verhaltensstörungen. Ich selbst habe mir schon die meisten Blogs von denen angeschaut und finde die meisten von denen äußerst interessant. Falls ihr auch mal auf der Website vorbeischauen möchtet, könnt ihr hier einfach mal einen Besuch abstatten: https://psychiatrietogo.de/psychiatrie-blogs/.

Ich habe vor auf diesem Blog auch eine Kontaktseite einzurichten. Auf dieser Seite könnt ihr mir über alles schreiben. Hat euch der Blog gefallen oder irgendwie inspiriert? Dann könnte mir das ruhig erzählen. Ich freue mich über jegliche Erfahrungen und Geschichten. Ich werde die Kontaktdaten anonym behandeln, sodass ihr keine Angst haben ist, dass eure Geschichte irgendwo veröffentlicht wird. Wenn ihr wollt, dass eure Geschichte auch auf dieser Seite zu sehen sein soll und sie bestimmt eine Bereicherung für die Leser ist, dann könnt ihr das auch erwähnen. Ich werde die Geschichte dann anonymisiert (außer du willst es anders) hier veröffentlichen. Hier geht es zum Kontaktformular: http://www.iacap.info/kontaktiere-mich/.